Rotosprayer
Lackiermaschine mit 4, 8, 10 oder 12 bis 24 Spritzpistolen ausgerüstet zur
Lackierung und Anstrich von Rahmen, Türen, Möbel- und Lederzubehör, u.ä.
Die Lackierung erfolgt durch Spritzpistolen, die auf ein
Drehkarussell eingelötet sind. Die Pistolen sind mit einem
besonderen System betrieben, das aus einem Verbindungsstück pro Lackkreislauf
besteht. Dieses System erlaubt es, die Lackfarbe im Kreislauf zu halten, ohne
dass der Lack sich in den Röhren und in den Spritzpistolen absetzt. Das System
ist so konzipiert worden, damit sowohl wasser- als auch lösemittelbasierte
Lackfarben schnell gewechselt werden können, ohne den ganzen Kreislauf zum
Produktwechsel sauber machen zu müssen.
Die Partikulatabsaugung und -abscheidung kann trocken oder
wasserbasiert erfolgen. Im ersten Fall werden besondere Filterscheidewände
benutzt, die am Rand der Spritzebene stehen. Im zweiten Fall wird das Wasser als
Trägerstoff benutzt, der später behandelt wird, um das Wasser vom Lack zu
trennen. Das erfolgt durch eine Kläranlage, die in der unmittelbaren Nähe der
Maschine steht.
Die Maschine kann mit einem selbstreinigenden Teppich ausgerüstet
werden, der das Overspray zurückgewinnt, das sich auf den Fließband
abgesetzt hat. Die Zurückgewinnung erfolgt entweder durch ein besonderes System,
das unten bei der Ausgangsseite des Fließbandes liegt, oder durch eine
Kartonrolle, die den zu viel Lack löscht.
Anmerkungen: Das Gesetz sieht die Pflicht vor,
Abscheidungssysteme zu installieren, wenn in einem Sonnenjahr der obere
Grenzwert der Verwendung von Lacklösemittel überschreitet wird. Dieser Grenzwert
wird durch besondere Berechnungen bestimmt.
Das Außenmaß kann, der zu behandelnden Luftmenge gemäß, beträchtlich
verschieden sein. Trotzdem ist dieses System gewöhnlich von großen Umfang, auch
weil es notwendig ist, das System angemessen von außen zu
isolieren. |